Sonntag, 02 Februar 2014 00:00

Wochenendfahrt mit der Freiwilligen Feuerwehr

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Zu einer Wochenendfahrt zum Brocken und Umgebung hatte die Freiwillige Feuerwehr am 21.07. und 22.07.2012 eingeladen. Ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm stand für 31 Reisefreudige auf der Tagesordnung. In Ifta ging es morgens um 7 Uhr bei starkem Regen los. Unser erster Stop war das Rübeland. Hier wurden uns in einer 50 minütigen Führung bei 8 Grad Celsius die Besonderheiten der Hermannshöhle nähergebracht. Die besagte Flusshöhle wurde 1866 bei Straßenbauarbeiten entdeckt.  320 Stufen (mal bergauf mal bergab) galt es einer Länge von 800 m zu erkunden.

Auch der anschließende Besuch auf dem Hexentanzplatz durfte nicht fehlen. Hier hatten wir Freizeit zum Bummeln, Aussicht geniessen und Mittagessen. Dann ging es weiter zu unserem Hotel nach Wernigerode. Begrüßt wurden wir im Hotel mit einem Schierker Feuerstein, bevor wir unsere Zimmer bezogen. Dann folgte der nächste Höhepunkt. Eine Stadtführung. Hier gab es sehr viel Interessantes zum 35.000 Seelen Ort zu erfahren. So wird die am Fuße des Brockens liegende Stadt  auch als "Die bunte Stadt am Harz" genannt.



Der Stadtführer berichtete über Sagen bezüglich des Stadtwappens, schiefen Schornsteinen, Aberglaube (Hexen durften hier nicht fehlen), vom historischen Stadtkern - der aus Altstadt und Neustadt besteht, zeigte uns das älteste und das kleinste Haus in Wernigerode.





Auch ein ganz besonderes Schmuckstück, das Rathaus und der davor befindliche Brunnen, haben in den Erläuterungen einen festen Platz eingenommen. Die vielen wunderschönen Fachwerkhäuser ließen Einige von uns die Fotoapparate gar nicht wieder einpacken.

Nach einem Buffet im Hotel waren einige Mitfahrer noch in der im Hotel befindlichen Allegro Bar um den Abend nett ausklingen zu lassen.



Gut gestärkt, nach einem ausgedehntem reichhaltigem Frühstück morgens um 8 Uhr, wartete schon die Harzer Schmalspurbahn darauf, uns auf den Brocken zu fahren. Die Dampflokomotive beeindruckte hier sehr.  So konnte man erfahren, dass die heute überwiegend zum Einsatz kommenden Dampflokomotiven in den 50er Jahren gebaut wurden und auf ihrer Fahrt durch die herrliche Harzlandschaft zum Brocken einen Höhenunterschied von mehr als 1000 Metern überwindet. Die drei ältesten Loks stammen wohl bereits aus dem 19 Jahrhundert. Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein einzigartiges technisches Denkmal und stehen seit dem Jahre 1972 unter Denkmalschutz.

Auf dem Brockenplateau zeigte sich dann immer wieder die Sonne, so dass man die tolle Aussicht genießen konnte. Einige haben die Zeit zum Spazieren gehen, Museumsbesuch und Mittagessen genutzt. Die Harzer Schmalspurbahnfahrt endete für uns auf dem Rückweg in Drei-Annen-Hohne, da wir noch einen kurzen Abstecher in die schöne Geburtsstadt Thomas Müntzers, nach Stolberg, machten. 



Nochmals ein herzliches Dankeschön für die Organisiation an Kurt Simon und an unseren Busfahrer, Hartmut Riemann, für die Durchführung sowie die vielfachen interessanten Erklärungen unterwegs.

Um 20 Uhr endete unsere ereignisreiche schöne Wochendreise in den Harz, die bestimmt nicht die letzte gemeinsame Unternehmung in dieser Runde war.


Susanne Schwerd
Ortschronistin

Gelesen 1634 mal Letzte Änderung am Sonntag, 02 Februar 2014 03:44
   
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